Gluten-/Weizensensitivität

Weizensensitivität – Beschwerden nach Weizen

Weizenhaltige Lebensmittel können Beschwerden auslösen, auch wenn keine Zöliakie oder Weizenallergie vorliegt. In diesem Zusammenhang wird von einer Nicht-Zöliakie-Weizensensitivität gesprochen.

Möglich sind beispielsweise Bauchschmerzen, Blähungen oder Veränderungen des Stuhlgangs. Gluten ist dabei nicht der einzige mögliche Auslöser. Welche Weizenbestandteile im Einzelfall eine Rolle spielen, lässt sich aus den Beschwerden allein nicht erkennen.

Vor der Einordnung sollten eine Zöliakie und eine Weizenallergie ärztlich ausgeschlossen werden. Die anschließende Ernährungsanpassung richtet sich nach der persönlichen Situation. Eine individuelle Begleitung kann unterstützen, passende Veränderungen vorzunehmen und unnötige Einschränkungen zu vermeiden.

Reizdarm, Ernährung und Belastung

Bei einem Reizdarmsyndrom können Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung auftreten. Die Beschwerden können schwanken und den Alltag erheblich beeinträchtigen.

Neben Lebensmitteln können auch Stress und emotionale Belastungen das Beschwerdebild beeinflussen. Dabei spielt die enge Verbindung zwischen Darm und Gehirn eine Rolle. Die Beschwerden sind deshalb nicht eingebildet.

Beschwerden nach weizenhaltigen Mahlzeiten können sich mit Reizdarmbeschwerden überschneiden. Daraus lässt sich jedoch nicht automatisch eine bestimmte Unverträglichkeit ableiten. Nach ärztlicher Abklärung kann eine Ernährungsberatung dabei helfen, die Ernährung und persönliche Alltagssituation gemeinsam zu betrachten.

Quellen und weiterführende Informationen

Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie: S2k-Leitlinie Zöliakie, Abschnitt zur Weizensensitivität

Ergänzende Fachliteratur aus meiner Prüfungspräsentation:

Univ.-Dozent Dr. med. Maximilian Ledochowski: Nahrungsmittel-Intoleranzen – Unverträglichkeiten erkennen und gut damit leben.

 

DGVS und DGNM: S3-Leitlinie Reizdarmsyndrom

DGVS: S2k-Leitlinie Zöliakie, Abschnitt zur Weizensensitivität

Ergänzende Fachliteratur aus meiner Prüfungspräsentation:

Univ.-Dozent Dr. med. Maximilian Ledochowski: Nahrungsmittel-Intoleranzen – Unverträglichkeiten erkennen und gut damit leben.

 

Denise Mächler
Ernährungsberatung für Lebensmittelunverträglichkeiten & Allergien
ernaehrungsberatung-maechler@web.de · 0170 20 80 5 05

Information und Orientierung – keine ärztliche Diagnose oder Behandlung.

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