Zöliakie und Weizenallergie

Zöliakie – wenn Gluten den Dünndarm schädigt

Zöliakie ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem auf Gluten reagiert. Gluten kommt unter anderem in Weizen, Roggen und Gerste vor. Bei Betroffenen kann die Aufnahme zu einer Entzündung und Schädigung der Dünndarmschleimhaut führen.

Mögliche Beschwerden sind Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall. Auch Müdigkeit oder Nährstoffmängel können auftreten. Die Erkrankung zeigt sich jedoch nicht bei allen Menschen auf die gleiche Weise.

Nach gesicherter Diagnose ist eine lebenslange, konsequent glutenfreie Ernährung erforderlich. Die Umsetzung im Alltag kann besonders dann anspruchsvoll sein, wenn weitere Unverträglichkeiten hinzukommen. Eine individuelle Ernährungsberatung kann dabei unterstützen, die Lebensmittelauswahl passend und ausgewogen zu gestalten.

Weizenallergie – eine Reaktion des Immunsystems

Bei einer Weizenallergie reagiert das Immunsystem auf bestimmte Eiweiße des Weizens. Sie unterscheidet sich damit von einer Zöliakie und einer Weizensensitivität.

Mögliche Beschwerden betreffen beispielsweise die Haut, die Verdauung oder die Atemwege. Art und Stärke der Reaktionen können unterschiedlich sein. Die Diagnose und die notwendigen Maßnahmen werden ärztlich abgeklärt.

Welche Lebensmittel geeignet sind, richtet sich nach der individuellen Allergie. Die Kennzeichnung „glutenfrei“ bedeutet dabei nicht automatisch „für eine Weizenallergie geeignet“. Eine begleitende Ernährungsberatung kann helfen, die ärztlichen Empfehlungen im Alltag umzusetzen und passende Alternativen zu finden.

Quellen und weiterführende Informationen

Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie: S2k-Leitlinie Zöliakie

Ergänzende Fachliteratur aus meiner Prüfungspräsentation:

Univ.-Dozent Dr. med. Maximilian Ledochowski: Nahrungsmittel-Intoleranzen – Unverträglichkeiten erkennen und gut damit leben.

 

Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie: S2k-Leitlinie Zöliakie, Abschnitt zu weizenassoziierten Erkrankungen

Ergänzende Fachliteratur aus meiner Prüfungspräsentation:

Univ.-Dozent Dr. med. Maximilian Ledochowski: Nahrungsmittel-Intoleranzen – Unverträglichkeiten erkennen und gut damit leben.

Denise Mächler
Ernährungsberatung für Lebensmittelunverträglichkeiten & Allergien
ernaehrungsberatung-maechler@web.de · 0170 20 80 5 05

Information und Orientierung – keine ärztliche Diagnose oder Behandlung.

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